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Snapchat? Und Action!

· Politik,Bundestag,Snapchat

Mitte 2016 begannt der Hype um das amerikanische soziale Netzwerk, das bis dato einen eher zweifelhaften Ruf als Sexting-App genoss. So haben wir die App im politischen Berlin das erste Mal eingesetzt.

Bevor wir loslegen konnten, habe ich mich ausgiebig mit der App beschäftigt. Heruntergeladen, angemeldet, ausprobiert, Tutorials angeschaut und schnell das sehr nützliche Snapchat E-Book von Philipp Steuer durchgelesen. Das Ganze dauerte zwei Tage und ich fand auch privat Gefallen an der App. Sie ist perfekt gemacht für Menschen, die gerne Geschichten erzählen, Momente mit anderen Teilen und ... die Filter sind einfach zu cool ;-)

Danach haben wir in unserer wöchentlichen Brainstorming-Runde mit der App und ihrer Funktionalität, den Vor- und Nachteilen für unsere politische Kommunikationsstrategie und dem Kosten/Nutzen-Aufwand beschäftigt. Ergebnis: Für bestimmte Events, die vor allem für junge (potentielle) Wähler interessant sind, einsetzbar. Einen permanenten, langfristigen Einsatz haben wir zu dem Zeitpunkt nicht erwogen, weil Snapchat in unserer Kernzielgruppe im Wahlkreis nicht verbreitet gewesen sein schien (konkrete Zahlen hat ja bis heute niemand) und die Bedienung sowie das permanente Liefern von interessantem Content zeitlich zu aufwendig war.

Nachdem all diese Parameter geklärt waren, überlegte ich, wie wir den Einsatz von Snapchat medial interessant starten könnten. Mein Ziel war zu dem Zeitpunkt die deutliche Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades und der Reichweite bei Facebook. Da kam der Girls' Day wie gerufen. Wir planten an diesem Tag mit mindestens 10 jungen Frauen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren aus unserem Wahlkreis Berlin-Neukölln. Die Idee war also, dass die Mädchen mit Christina Schwarzers Smartphone ihre Erlebnisse im Deutschen Bundestag dokumentieren ("snappen") konnten.

Damit es zu keinerlei Problemen kam, haben wir vorher per E-Mail die Eltern über unser Vorhaben informiert und um eine besondere schriftliche Genehmigung gebeten, die auch alle Eltern erteilten. Das Ergebnis sehr ihr auf den Screenshots und bei Facebook, beim Hamburger Wahlbeobachter und ze.tt, dem Online-Jugendmagazin der ZEIT.

Freue mich auf euer Feedback hier oder unter [email protected]

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